Modernisierungskredit in Mainz: 319.000 Euro in zwei Tranchen
Fördermittel müssen vor Auftragsvergabe beantragt werden. In Mainz bestimmte diese Regel den gesamten Zeitplan des Vorhabens.
Die Ausgangslage
Der Käufer, 46 Jahre alt, hatte in Mainz ein Reihenmittelhaus für 580.000 Euro erworben, gelegen am westlichen Rand des Rhein-Main-Gebiets mit S-Bahn-Anschluss nach Frankfurt. Der Energieausweis wies eine ungünstige Effizienzklasse aus; ein Sanierungsfahrplan sollte die sinnvolle Reihenfolge der Maßnahmen klären.
Die Herausforderung
Kauf und Sanierung getrennt zu finanzieren hätte zwei Antragsprozesse, zwei Bewertungen und eine zusätzliche Grundschuldbestellung bedeutet – mit entsprechendem Zeit- und Kostenaufwand. Erschwerend kam hinzu, dass eine anfängliche Tilgung von 4 Prozent und die gewünschte Rate von 1.910 Euro nicht ohne Weiteres zusammenpassten.
Unsere Lösung
Aus der tragfähigen Zielrate von rund 1.910 Euro wurde rückwärts der Finanzierungsrahmen abgeleitet und mit den kalkulierten Maßnahmenkosten abgeglichen. Wo die Rechnung nicht aufging, wurde am Maßnahmenumfang und nicht an der Tilgung gespart. Die Anfangstilgung blieb bei 4 Prozent, die Zinsbindung bei 10 Jahren. Vor der endgültigen Auswahl wurden die Angebote mit identischen Eckdaten – 319.000 Euro über 10 Jahre – nebeneinandergelegt und nicht nur nach dem Zinssatz beurteilt.
Das Ergebnis
Umgesetzt wurde ein Darlehen über 319.000 Euro mit einer Rate von rund 1.910 Euro. Die Auszahlung erfolgt nach Baufortschritt und Rechnungsnachweis. Der dargestellte Weg ist ein Beispiel und keine Empfehlung ohne Kenntnis Ihrer persönlichen Situation. Tragfähig wurde die Finanzierung durch die Struktur, nicht durch einen Zinstrick.
Ihre Situation ähnelt diesem Fall? Jede Finanzierung ist individuell. Wir prüfen Ihre Möglichkeiten kostenlos und unverbindlich.
Beratung anfragenAnonymisierter Beispielfall aus der Beratungspraxis; Zahlen gerundet und verallgemeinert. Keine Garantie für vergleichbare Konditionen. Jede Finanzierung wird individuell geprüft.