Effizienzhaus-Stufe erreicht: Modernisierung in Chemnitz
Nach dem Kauf eines Altbaus in Chemnitz zeigte sich weiterer Sanierungsbedarf. Ein mitfinanzierter Puffer verhinderte eine teure Nachfinanzierung.
Die Ausgangslage
Für ein Reihenmittelhaus in Chemnitz mit einem Wert von 210.000 Euro sollten 68.000 Euro für energetische Maßnahmen finanziert werden. Die Eigentümer sind 53 und 56 Jahre alt; das Haushaltsnettoeinkommen beträgt rund 1.700 Euro.
Die Herausforderung
Ob sich die Mehrkosten für eine höhere Effizienzstufe über Förderung und Energieeinsparung rechnen, lässt sich nur mit konkreten Zahlen beantworten. Faustregeln führen hier regelmäßig in die falsche Richtung. Erschwerend kam hinzu, dass eine anfängliche Tilgung von 4 Prozent und die gewünschte Rate von 510 Euro nicht ohne Weiteres zusammenpassten.
Unsere Lösung
Bauablauf und Auszahlungsstruktur wurden verzahnt: Teilauszahlungen nach Baufortschritt und Rechnungsnachweis, damit Handwerker termingerecht bezahlt werden, ohne dass Mittel vorzeitig abfließen. Für die Zeit der eingeschränkten Nutzung wurde zusätzlich ein Kostenpuffer eingeplant. Die Gesamtfinanzierung beläuft sich auf 86.000 Euro bei 10 Jahren Zinsbindung. Alle Annahmen wurden schriftlich festgehalten, damit sie bei der Anschlussfinanzierung wieder aufgegriffen werden können.
Das Ergebnis
Bereitgestellt wurden 86.000 Euro bei 10 Jahren Zinsbindung. Die Maßnahmen folgen einem Sanierungsfahrplan: zuerst Gebäudehülle, dann Anlagentechnik. Konditionen hängen stets vom Einzelfall, von der Bonität und vom Zeitpunkt ab und lassen sich nicht auf andere Vorhaben übertragen. Nicht jedes Haus nimmt eine solche Konstellation an – die Auswahl macht den Unterschied.
Ihre Situation ähnelt diesem Fall? Jede Finanzierung ist individuell. Wir prüfen Ihre Möglichkeiten kostenlos und unverbindlich.
Beratung anfragenAnonymisierter Beispielfall aus der Beratungspraxis; Zahlen gerundet und verallgemeinert. Keine Garantie für vergleichbare Konditionen. Jede Finanzierung wird individuell geprüft.