Fallrealisierung durch KIWiesbaden · Hessen

Finanzierung über 701.000 Euro in Wiesbaden: passende Bankrichtlinie per Kriterienabgleich gefunden

Nach einer Ablehnung ohne inhaltliche Begründung wurde die Anfrage für ein Zweifamilienhaus mit Einliegerwohnung in Wiesbaden auseinandergenommen und neu aufgebaut. Die Analyse der ersten Einreichung zeigte, woran sie tatsächlich gescheitert war.

Die Ausgangslage

Das Paar, 44 und 47 Jahre alt, wollte in Wiesbaden ein Zweifamilienhaus mit Einliegerwohnung mit rund 182 Quadratmetern zum Kaufpreis von 765.000 Euro erwerben. Eine Person ist angestellt in der Pflegedienstleitung eines ambulanten Dienstes, die zweite arbeitet in Teilzeit im Gesundheitswesen und zusätzlich nebenberuflich selbstständig. Zwei Institute hatten bereits abgelehnt, ohne die Unterlagen inhaltlich zu prüfen. An Eigenkapital standen 125.000 Euro bereit.

Die Herausforderung

Der Zeitplan war eng: Bis zum Notartermin blieben wenige Wochen, in denen Unterlagen zusammengetragen, geprüft, eingereicht und bewertet werden mussten. Eine einzige vermeidbare Rückfrageschleife hätte den Termin gekostet. Hinzu kam, dass die Werteinschätzung des Objekts in Wiesbaden nicht allein aus dem Kaufpreis abgeleitet werden konnte.

Unsere Lösung

Der abgelehnte Antrag wurde zunächst systematisch auseinandergenommen: Welche Angaben lagen der Bank vor, welche fehlten, welche waren missverständlich? Die KI-gestützte Analyse der eingereichten Unterlage zeigte zwei Punkte, die regelmäßig zu Rückfragen führen – eine unvollständige Vermögensaufstellung und eine Selbstauskunft, deren Angaben sich nicht mit den Kontoumsätzen deckten. Beides wurde korrigiert und belegt, bevor überhaupt über eine neue Anfrage gesprochen wurde. Erst danach führte der Kriterienabgleich zu einer kleinen Zahl passender Häuser, die mit identischer Unterlage angefragt wurden. Ob daraus eine Zusage wird, entscheidet auch im zweiten Anlauf ausschließlich die Bank. Abschließend wurde geprüft, ob eine kürzere oder längere Zinsbindung als die gewählten 20 Jahre wirtschaftlich sinnvoller wäre.

Das Ergebnis

Am Ende standen 701.000 Euro bei rund 92 Prozent Beleihungsauslauf und einer kalkulierten Restschuld von 58.000 Euro zum Ende der Zinsbindung. Die zuvor auseinanderlaufenden Angaben zur Wohnfläche waren vor der Einreichung bereinigt worden. Ergebnis und Ablauf hängen von Objekt, Einkommen und Marktumfeld ab und variieren entsprechend. Am Ende stand eine individuelle Lösung statt einer Standardablehnung.

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