Förderbaustein erkannt statt übersehen: 112.000 Euro in der Struktur eines Vorhabens in Oldenburg
Ein Haushalt in Oldenburg mit mehreren Einkommensarten wollte ein Reihenmittelhaus für 375.000 Euro erwerben. Die KI-gestützte Plausibilisierung zeigte, welche Bestandteile sich belegen lassen – auf dieser Grundlage entstand ein Antrag über 348.000 Euro.
Die Ausgangslage
Angefragt wurde die Finanzierung für ein Reihenmittelhaus in Oldenburg, Baujahr 1961, zum Kaufpreis von 375.000 Euro. Die antragstellende Person ist 48 Jahre alt, in einem Ingenieurbüro tätig und bezieht neben dem Grundgehalt Schicht- und Erschwerniszulagen sowie eine jährliche Erfolgsbeteiligung. Die Unterlagen lagen als Sammlung einzelner Dateien vor, teils als Foto, teils als Scan.
Die Herausforderung
Im Standardprozess wäre der Antrag mit unvollständigen Unterlagen bei der Bank gelandet: fehlende Seiten im Kaufvertragsentwurf, ein abgelaufener Energieausweis und eine Gehaltsabrechnung, die den variablen Anteil nicht auswies. Jede dieser Lücken hätte eine Nachforderung ausgelöst und die Bearbeitung um Tage verlängert. Offen war außerdem, ob der Haushalt mit 5.900 Euro monatlichem Nettoeinkommen nach allen Pauschalen noch einen ausreichenden Überschuss ausweist.
Unsere Lösung
Die Objektunterlagen wurden gegeneinander abgeglichen: Exposé, Teilungserklärung, Wohnflächenberechnung, Grundbuchauszug und Kaufvertragsentwurf. Bibi meldete die Abweichung bei der Wohnfläche und einen fehlenden Nachweis, woraufhin die korrekte Berechnung bei der Verwaltung angefordert wurde. In den Antrag ging damit ein konsistenter Satz Unterlagen mit rund 124 Quadratmetern statt einer Sammlung sich widersprechender Angaben. Der Beleihungswert konnte belegt statt geschätzt werden; der Beleihungsauslauf lag am Ende bei rund 93 Prozent. Die Bewertung nimmt die Bank vor – die Aufbereitung liefert ihr lediglich eine widerspruchsfreie Grundlage. Für den Fall veränderter Verhältnisse wurde zusätzlich ein jährliches Sondertilgungsrecht vereinbart.
Das Ergebnis
Umgesetzt wurde ein Darlehen über 348.000 Euro für ein Reihenmittelhaus in Oldenburg zum Kaufpreis von 375.000 Euro. Gerechnet wurde mit dem aktuell niedrigeren Haushaltseinkommen von 5.900 Euro, nicht mit der erst später erwarteten Verbesserung. Diese Darstellung ersetzt keine individuelle Beratung und keine Prüfung Ihrer Unterlagen. Entscheidend war nicht ein Sonderprodukt, sondern die passende Auswahl des Darlehensgebers.
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