Fallrealisierung durch KIDresden · Sachsen

Unterlagenprüfung durch KI: Zweifamilienhaus in Dresden ohne Nachforderungsschleife eingereicht

Zwei Institute hatten bereits abgelehnt, bevor der Fall in Dresden neu aufgesetzt wurde. Unsere KI-Assistentin Bibi glich die Unterlagen mit den Annahmerichtlinien ab; angefragt wurden anschließend nur die Häuser, deren Richtlinie zu dieser Konstellation passt.

Die Ausgangslage

Das Paar, 43 und 45 Jahre alt, wollte in Dresden ein Zweifamilienhaus mit Einliegerwohnung mit rund 212 Quadratmetern zum Kaufpreis von 605.000 Euro erwerben. Eine Person ist angestellt in der Intensivpflege eines Klinikums, die zweite arbeitet in der Logistik eines Onlinehändlers und zusätzlich nebenberuflich selbstständig. Zwei Institute hatten bereits abgelehnt, ohne die Unterlagen inhaltlich zu prüfen. An Eigenkapital standen 144.000 Euro bereit.

Die Herausforderung

Für die Auswahl der passenden Adressen hätte jede Kreditrichtlinie einzeln geprüft werden müssen: Beleihungsauslauf, Objektart, Einkommensart, Beschäftigungsdauer, Mindestdarlehen. Von Hand ist das bei mehreren hundert Darlehensgebern in vertretbarer Zeit nicht leistbar, weshalb in der Praxis häufig nach Gewohnheit angefragt wird. Hinzu kam die Frage, ob sich ein Darlehensbetrag von 528.000 Euro über 20 Jahre zu einer Rate führen lässt, die der Haushalt dauerhaft trägt.

Unsere Lösung

Für alle angefragten Institute wurde eine einzige, einheitliche Unterlage aufgebaut: Antragsdaten, Einkommensnachweise, Vermögensaufstellung, Objektunterlagen und eine einseitige Zusammenfassung des Vorhabens. Aus diesem Datensatz erzeugte die Plattform je Haus das benötigte Format, statt die Angaben mehrfach von Hand zu erfassen – das vermeidet Übertragungsfehler, die später als Widerspruch auffallen. Weil alle Häuser mit denselben Eckdaten rechneten – 528.000 Euro über 20 Jahre bei rund 87 Prozent Beleihungsauslauf –, waren die Angebote tatsächlich vergleichbar. Beurteilt wurden sie nicht allein nach dem Zinssatz, sondern nach Rate, Flexibilität und Nebenbedingungen. Über die Annahme entscheidet jedes Haus nach eigener Richtlinie. Parallel wurde der Zeitplan bis zur Auszahlung rückwärts geplant, damit die Termine in Dresden eingehalten werden konnten.

Das Ergebnis

Umgesetzt wurde ein Darlehen über 528.000 Euro für ein Zweifamilienhaus mit Einliegerwohnung in Dresden zum Kaufpreis von 605.000 Euro. Gerechnet wurde mit dem aktuell niedrigeren Haushaltseinkommen von 10.000 Euro, nicht mit der erst später erwarteten Verbesserung. Ob eine vergleichbare Struktur darstellbar ist, entscheidet sich immer an den Zahlen des Einzelfalls. Entscheidend war nicht ein Sonderprodukt, sondern die passende Auswahl des Darlehensgebers.

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