Heilberufe in Nürnberg: Bankauswahl mit Branchenkompetenz
Honorarumsätze schwanken quartalsweise. In Nürnberg wurde daraus eine belastbare Kapitaldienstrechnung statt einer Momentaufnahme.
Die Ausgangslage
Angefragt wurde ein Darlehen über 487.000 Euro für eine Stadtvilla in Nürnberg. Der 42-jährige Antragsteller ist Teilhaber einer Praxisgemeinschaft; sein Einkommen ergibt sich aus dem Gewinnanteil laut Gesellschaftsvertrag.
Die Herausforderung
Die Praxisübernahme war erst kürzlich erfolgt, sodass ältere Abschlüsse den Vorgänger betrafen. Für die Einkommensermittlung stand damit nur eine sehr kurze eigene Historie zur Verfügung. Erschwerend kam hinzu, dass eine anfängliche Tilgung von 3,5 Prozent und die gewünschte Rate von 2.960 Euro nicht ohne Weiteres zusammenpassten.
Unsere Lösung
Die Beiträge zum berufsständischen Versorgungswerk wurden in der Haushaltsrechnung korrekt als Vorsorgeaufwand ausgewiesen und die Anwartschaft als künftige Einkommensquelle dokumentiert. Standardrechnungen bilden diesen Punkt regelmäßig falsch ab und verzerren dadurch das verfügbare Einkommen. Mit der korrigierten Rechnung lag der Überschuss deutlich über dem zunächst angenommenen Wert. Abschließend wurde geprüft, ob eine kürzere oder längere Zinsbindung als die gewählten 20 Jahre wirtschaftlich sinnvoller wäre.
Das Ergebnis
Die Zusage kam von einem Institut mit ausgewiesener Kompetenz im Heilberufegeschäft: 487.000 Euro, 20 Jahre fest, Beleihungsauslauf rund 72 Prozent. Welche Häuser eine solche Konstellation annehmen, ändert sich mit den Kreditrichtlinien und ist jeweils neu zu prüfen. Der Weg dorthin führte über eine vollständige Unterlage und die passende Bankauswahl.
Ihre Situation ähnelt diesem Fall? Jede Finanzierung ist individuell. Wir prüfen Ihre Möglichkeiten kostenlos und unverbindlich.
Beratung anfragenAnonymisierter Beispielfall aus der Beratungspraxis; Zahlen gerundet und verallgemeinert. Keine Garantie für vergleichbare Konditionen. Jede Finanzierung wird individuell geprüft.