Niederlassung und Hauskauf in Maintal: die Reihenfolge entschied
Ein Facharzt in Weiterbildung wollte in Maintal bereits kaufen, obwohl die spätere Niederlassung noch offen war. Die Struktur musste beides zulassen.
Die Ausgangslage
Die Antragstellerin, 46 Jahre alt, ist angestellte als Logopädin an einem Klinikum in Maintal. Kaufobjekt war eine Stadtvilla zu 660.000 Euro, Baujahr 1989. Neben dem Grundgehalt bestehen regelmäßige Zuschläge aus Bereitschaftsdiensten. Eigenkapital 208.000 Euro.
Die Herausforderung
Niederlassung und Immobilienkauf standen zeitlich dicht beieinander. Beide Vorhaben gleichzeitig zu beantragen hätte die Kapitaldienstrechnung überlastet und beide gefährdet. Offen war außerdem, ob der Haushalt mit 12.000 Euro monatlichem Nettoeinkommen nach allen Pauschalen noch einen ausreichenden Überschuss ausweist.
Unsere Lösung
Für die Werthaltigkeit des Objekts in Maintal wurden Grundriss, Energieausweis, Modernisierungshistorie und eine belegte Einordnung in das örtliche Preisniveau zusammengestellt. Bei selbstständigen Antragstellern wird die Sicherheitenseite stärker gewichtet, und ein begründeter Wert schlägt eine geschätzte Größenordnung. Der Beleihungsauslauf wurde damit belastbar auf rund 77 Prozent festgestellt. Alle Annahmen wurden schriftlich festgehalten, damit sie bei der Anschlussfinanzierung wieder aufgegriffen werden können.
Das Ergebnis
Bereitgestellt wurden 505.000 Euro ohne Verknüpfung mit betrieblichen Sicherheiten. Die Kreditlinie der Apotheke blieb unberührt. Die genannten Werte sind Beispielwerte aus der Beratungspraxis und keine Konditionszusage für Ihr Vorhaben. Wichtig war die richtige Reihenfolge: erst rechnen, dann anfragen.
Ihre Situation ähnelt diesem Fall? Jede Finanzierung ist individuell. Wir prüfen Ihre Möglichkeiten kostenlos und unverbindlich.
Beratung anfragenAnonymisierter Beispielfall aus der Beratungspraxis; Zahlen gerundet und verallgemeinert. Keine Garantie für vergleichbare Konditionen. Jede Finanzierung wird individuell geprüft.