Niederlassung und Hauskauf in Leipzig: die Reihenfolge entschied
Ein Facharzt in Weiterbildung wollte in Leipzig bereits kaufen, obwohl die spätere Niederlassung noch offen war. Die Struktur musste beides zulassen.
Die Ausgangslage
Angefragt wurde ein Darlehen über 261.000 Euro für eine Vier-Zimmer-Eigentumswohnung in Leipzig. Der 35-jährige Antragsteller ist Teilhaber einer Praxisgemeinschaft; sein Einkommen ergibt sich aus dem Gewinnanteil laut Gesellschaftsvertrag.
Die Herausforderung
Betriebliche und private Ausgaben waren nicht sauber getrennt: Fahrzeug, Fortbildungen und Versicherungen liefen teilweise über die Praxis. Für die Haushaltsrechnung musste die tatsächliche private Belastung ermittelt werden. Erschwerend wirkte die Erwartung, ein Darlehen über 261.000 Euro innerhalb weniger Wochen verbindlich zugesagt zu bekommen.
Unsere Lösung
Die Beiträge zum berufsständischen Versorgungswerk wurden in der Haushaltsrechnung korrekt als Vorsorgeaufwand ausgewiesen und die Anwartschaft als künftige Einkommensquelle dokumentiert. Standardrechnungen bilden diesen Punkt regelmäßig falsch ab und verzerren dadurch das verfügbare Einkommen. Mit der korrigierten Rechnung lag der Überschuss deutlich über dem zunächst angenommenen Wert. Die Zielrate von rund 1.220 Euro wurde vorab festgelegt und alle weiteren Parameter daran ausgerichtet.
Das Ergebnis
Finanziert wurden 261.000 Euro trotz erst zweijähriger Praxishistorie. Übernahmevertrag, Patientenstruktur und Abrechnungsdaten hatten die kurze Historie inhaltlich eingeordnet. Diese Darstellung ersetzt keine individuelle Beratung und keine Prüfung Ihrer Unterlagen. Tragfähig wurde die Finanzierung durch die Struktur, nicht durch einen Zinstrick.
Ihre Situation ähnelt diesem Fall? Jede Finanzierung ist individuell. Wir prüfen Ihre Möglichkeiten kostenlos und unverbindlich.
Beratung anfragenAnonymisierter Beispielfall aus der Beratungspraxis; Zahlen gerundet und verallgemeinert. Keine Garantie für vergleichbare Konditionen. Jede Finanzierung wird individuell geprüft.