Heilberufe in Berlin: Bankauswahl mit Branchenkompetenz
Ein Apotheker in Berlin wollte ein Reihenendhaus zu 665.000 Euro erwerben, ohne die betriebliche Kreditlinie anzutasten. Beide Sphären blieben getrennt.
Die Ausgangslage
Die Kundin, 41 Jahre alt, führt eine Praxis als Logopädin in Berlin und beschäftigt drei Mitarbeitende. Für ein Reihenendhaus lag ein Kaufpreis von 665.000 Euro vor; die Kaufnebenkosten von rund 77.000 Euro sollten aus Eigenmitteln getragen werden.
Die Herausforderung
Als Teilhaber einer Praxisgemeinschaft ergibt sich das Einkommen aus dem Gewinnanteil laut Gesellschaftsvertrag. Für die Bank musste nachvollziehbar werden, wie stabil dieser Anteil ist und welche Entnahmeregelungen gelten. Zusätzlich war offen, ob eine Zinsbindung von 20 Jahren zu vertretbaren Bedingungen darstellbar ist.
Unsere Lösung
Die Absicherung der Arbeitskraft wurde gemeinsam mit der Finanzierung betrachtet: Der bestehende Berufsunfähigkeitsschutz wurde auf die neue Belastung von rund 2.650 Euro monatlich hin überprüft. Bei Heilberufen mit hoher Abhängigkeit von der eigenen Arbeitskraft gehört das zu einer belastbaren Finanzierungsplanung. Anpassungen wurden getrennt vom Darlehensvertrag geregelt, ohne Kopplung an die Kreditzusage. Der Beleihungsauslauf wurde mit rund 77 Prozent belegt statt geschätzt, was die Konditionsverhandlung deutlich vereinfachte.
Das Ergebnis
Bereitgestellt wurden 513.000 Euro ohne Verknüpfung mit betrieblichen Sicherheiten. Die Kreditlinie der Apotheke blieb unberührt. Zinssätze, Beleihungsausläufe und Annahmerichtlinien ändern sich laufend; maßgeblich ist der Stand zum Zeitpunkt der Anfrage. Tragfähig wurde die Finanzierung durch die Struktur, nicht durch einen Zinstrick.
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Beratung anfragenAnonymisierter Beispielfall aus der Beratungspraxis; Zahlen gerundet und verallgemeinert. Keine Garantie für vergleichbare Konditionen. Jede Finanzierung wird individuell geprüft.